Versandeinstellungen nachvollziehen
Erkennen Sie, welche Regeln und Schlüssel Ihre Domain veröffentlicht und welche Einstellungen fachlich geprüft werden sollten.
Prüfen Sie, welche Einstellungen Ihre Domain für E-Mail-Versand und Transportschutz veröffentlicht. Wolf-Agents untersucht unter anderem SPF, auffindbare DKIM-Schlüssel, DMARC und erreichbare Mailserver-Signale. Das Ergebnis erklärt Auffälligkeiten und offene Messungen.
Geprüft wird die Konfiguration einer Domain. Der Check liest keine Postfächer, untersucht keine Anhänge und garantiert keine Zustellung Ihrer Nachrichten.
Kostenlose Report-Beta: ohne Wolf-Agents-Konto und ohne E-Mail-Adresse.
Erkennen Sie, welche Regeln und Schlüssel Ihre Domain veröffentlicht und welche Einstellungen fachlich geprüft werden sollten.
Sehen Sie ausgewählte Hinweise von DNS und erreichbaren Mailservern. Unvollständige Messungen bleiben als solche erkennbar.
Besprechen Sie konkrete Befunde mit Ihrer internen IT oder Ihrem Anbieter. Der Report hält den Prüfstand für diese Abstimmung fest.
| Bereich | Aussage des Checks |
|---|---|
| SPF | Veröffentlichte Regeln für den E-Mail-Versand und ausgewählte Konfigurationsmerkmale |
| DKIM | Auffindbare DNS-Schlüssel anhand einer begrenzten Selektorsuche; kein Nachweis für jede tatsächlich versendete Nachricht |
| DMARC | Veröffentlichte Domainrichtlinie und ihre Konfiguration |
| Mailserver und Transport | Ausgewählte MX-, SMTP-/TLS- und Transportschutzsignale, soweit erreichbar und auswertbar |
| Weitere DNS-Sicherheitsmerkmale | Die im jeweiligen Prüfumfang vorgesehenen Domainmerkmale; Umfang abhängig von Nutzung und Messbarkeit |
SPF, DKIM und DMARC wirken zusammen, lösen aber unterschiedliche Aufgaben. Ein DNS-Eintrag allein belegt nicht, dass jeder Versanddienst korrekt eingebunden ist oder jede Nachricht die erwartete Prüfung besteht.
Der Domaincheck liest keine echten Nachrichten und prüft keine Mailboxen, Zugangsdaten, Anhänge, Spamfilter oder die Reputation jeder Versand-IP. Er bestätigt weder allgemeine Phishingsicherheit noch garantierte Zustellbarkeit.
Die DKIM-Selektorsuche ist begrenzt. Ein nicht gefundener Schlüssel beweist nicht, dass Ihre Domain niemals DKIM verwendet. Das Alignment und die Signatur einer konkreten Nachricht müssen an dieser Nachricht beurteilt werden.
Moderne E-Mail-Sicherheit basiert auf mehreren Protokollen, die zusammenwirken. Hier erfahren Sie, was jedes Protokoll macht, wie es funktioniert und welche typischen Probleme auftreten.
SPF veröffentlicht Regeln dafür, welche Systeme eine Domain als SMTP-Absender verwenden dürfen. Gemeint sind die Envelope-Absenderdomain beziehungsweise die HELO-Identität, nicht automatisch die sichtbare From-Adresse.
Der empfangende Server wertet die SPF-Regeln für die entsprechende Domain mit der IP-Adresse des sendenden Servers aus. Regeln können auch auf weitere DNS-Abfragen verweisen. DMARC betrachtet zusätzlich die Ausrichtung zur sichtbaren Absenderdomain.
DKIM ermöglicht einem Versanddienst, ausgewählte Nachrichtenheader und den Nachrichtenkörper digital zu signieren. Der Empfänger prüft die Signatur anhand eines veröffentlichten DNS-Schlüssels.
Die DKIM-Signatur nennt die signierende Domain und einen Selektor. Damit findet der Empfänger den öffentlichen Schlüssel im DNS. Der Domaincheck sucht diese Schlüssel; die Signatur einer echten Nachricht prüft er nicht.
DMARC verbindet die sichtbare Absenderdomain mit SPF- und DKIM-Prüfergebnissen und veröffentlicht eine Richtlinie für den Umgang mit Fehlschlägen.
DMARC besteht, wenn mindestens eine erfolgreiche SPF- oder DKIM-Prüfung zur sichtbaren Absenderdomain ausgerichtet ist. Die Policy kann none, quarantine oder reject verlangen; empfangende Systeme wenden zusätzlich eigene Regeln an. Berichte teilnehmender Empfänger können bei der Auswertung helfen.
BIMI veröffentlicht einen Verweis auf ein Markenlogo für unterstützende E-Mail-Dienste. Ein vorhandener DNS-Eintrag garantiert weder Logoanzeige noch eine Verifizierungsmarkierung.
Die Anzeige hängt von der DMARC-Konfiguration, dem Logoformat und den jeweiligen Regeln des empfangenden Dienstes ab. Je nach Dienst sind zusätzliche Zertifikate erforderlich. Der Domaincheck erteilt keine Marken- oder Zertifikatsfreigabe.
MTA-STS veröffentlicht Anforderungen an TLS-Verbindungen zu den empfangenden Mailservern einer Domain. Durchgesetzt werden sie von unterstützenden sendenden Systemen.
Ein DNS-Eintrag unter _mta-sts verweist auf den Policy-Stand; eine HTTPS-Datei unter /.well-known/mta-sts.txt beschreibt Modus und zulässige MX-Hosts. Im Modus enforce sollen unterstützende Sender nur passende verschlüsselte Verbindungen verwenden. Das ist keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
TLS-RPT ermöglicht unterstützenden Sendern, Berichte über erfolgreiche oder fehlgeschlagene TLS-Verbindungen zu Ihrer Domain zu liefern.
Ein DNS-Eintrag unter _smtp._tls legt Reportziele per E-Mail oder HTTPS fest. Unterstützende Sender können aggregierte JSON-Berichte senden. Der Wolf-Agents-Domaincheck prüft die veröffentlichte Konfiguration; er sammelt oder analysiert diese Berichte nicht.
Einrichtung und Fehlersuche: E-Mail-Sicherheitsratgeber. Grundlagen zum Zusammenspiel: DMARC und Identifier Alignment.
Der E-Mail-Report dokumentiert den geprüften Domainstand mit Befunden, Erläuterungen und Hinweisen zur Messabdeckung. Nutzen Sie PDF zum Ablegen, DOCX für eigene Ergänzungen und CSV für die weitere Bearbeitung der Befundtabelle.
Die angebotenen Reportdateien sind in der kostenlosen Beta ohne E-Mail-Adresse erhältlich. Auch Domains ohne E-Mail-Versand erhalten PDF-, DOCX- und CSV-Reports, wenn das Ergebnis für den Download gespeichert werden konnte. Der Report verwendet den eigenen Prüfumfang für nicht sendende Domains.
Die E-Mail-Zusendung ist freiwillig und schaltet keine weiteren Inhalte frei. Speichern Sie benötigte Dateien lokal; ein erneuter Download ist nur möglich, solange das zugehörige Ergebnis verfügbar ist.
Nein. Sie geben eine Domain ein. Der Check untersucht ihre öffentliche Konfiguration und ausgewählte erreichbare Mailserver-Signale. Er ist kein Viren-, Anhang- oder Postfachscan.
Ja, innerhalb des beschriebenen Umfangs. SPF und DMARC werden anhand veröffentlichter Domaininformationen untersucht. DKIM-Schlüssel müssen über einen auffindbaren Selektor erreichbar sein. Die begrenzte Suche findet nicht zwingend alle verwendeten Schlüssel.
Der verwendete Selektor kann außerhalb der Suche liegen, ein DNS-Eintrag kann fehlen oder die Abfrage kann eingeschränkt sein. Prüfen Sie den tatsächlichen Selektor Ihres Versanddienstes; individuelle Namen können Sie in den erweiterten Optionen angeben. Ein fehlender Treffer allein ist kein Beweis für fehlende DKIM-Signierung. Ein vorhandener _domainkey-Namensraum allein belegt umgekehrt keinen öffentlichen Schlüssel und keine geprüfte Nachrichtensignatur.
Nein. Zustellung hängt auch von Faktoren ab, die dieser Check nicht untersucht, etwa Nachrichteninhalt, Reputation, Versandpraxis und Empfängerregeln. Das Ergebnis bewertet ausgewählte Konfigurationsmerkmale Ihrer Domain.
Er untersucht Domaininformationen, keine echten versendeten Nachrichten. Ob eine konkrete Nachricht mit SPF oder DKIM passend zur sichtbaren Absenderdomain ausgerichtet ist, muss anhand dieser Nachricht und ihrer Prüfergebnisse beurteilt werden.
Ja. Dafür gibt es eine eigene Auswertung mit einem eigenen Prüfumfang. Wenn das Ergebnis für den Download gespeichert werden konnte, stehen auch hier PDF, DOCX und CSV bereit. Nicht erhobene Punkte sind keine bestandenen Prüfungen.
Nein. DMARC-Aggregatberichte sind Meldungen von empfangenden Systemen über beobachtete Nachrichten. Unser Report dokumentiert den technischen Domaincheck zu einem Messzeitpunkt. Er ist kein Dienst zum Sammeln oder Auswerten Ihrer DMARC-Aggregatberichte.
Unsere E-Mail-Sicherheitsratgeber erklären konkrete Konfigurationsthemen. Beispiele sind SPF bei STRATO, DKIM bei Netcup und SMTP-TLS bei Hetzner.