Kurz erklärt
E-E-A-T steht für Experience (Erfahrung), Expertise (Fachwissen), Authoritativeness (Autorität) und Trustworthiness (Vertrauenswürdigkeit). Google nutzt diese Kriterien, um die Qualität von Webinhalten zu bewerten – besonders bei YMYL-Themen (Your Money Your Life) wie Gesundheit, Finanzen oder Recht.
Das “E” für Experience wurde 2022 hinzugefügt und betont, dass Inhalte von Personen mit echter Praxiserfahrung wertvoller sind als rein theoretisches Wissen.
Die vier Säulen
- Experience (Erfahrung): Der Autor hat das Thema selbst erlebt oder praktisch umgesetzt.
- Expertise (Fachwissen): Nachweisbare Qualifikationen, Ausbildung oder Branchenerfahrung.
- Authoritativeness (Autorität): Die Website/Person wird als Referenz im Fachgebiet anerkannt.
- Trustworthiness (Vertrauenswürdigkeit): Transparenz über Autor, Impressum, Datenschutz, sichere Verbindung (HTTPS).
YMYL-Kontext
Bei YMYL-Themen (Your Money Your Life) – Gesundheit, Finanzen, Recht, Sicherheit – legt Google besonders strenges Augenmerk auf E-E-A-T. Falschinformationen in diesen Bereichen können ernsthafte Konsequenzen haben.
Unternehmen und Dienstleister sollten daher:
- Autoren mit Berufszulassung (RA, StB, etc.) hervorheben
- Gesetzesreferenzen und Urteile verlinken
- Aktualität der Inhalte nachweisen (letzte Überprüfung)
KI-Sichtbarkeit und E-E-A-T
Auch KI-Systeme wie ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews bevorzugen Quellen mit hohen E-E-A-T-Signalen. Wer für klassisches SEO E-E-A-T optimiert, verbessert automatisch seine Chancen, in KI-Antworten zitiert zu werden.
Umsetzung
- Autorenprofile pflegen: LinkedIn, Vita, Fachpublikationen verlinken
- Quellenarbeit: Primärquellen statt Sekundärquellen verwenden
- Regelmäßige Updates: Inhalte auf Aktualität prüfen und kennzeichnen
- Trust-Signale: Impressum, Datenschutz, Kontakt, sichere Verbindung
Siehe auch